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Ja zur Förderung von Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen Nein zu einer starren Quote
Der AIN fördert die Ausbildung und das Studium von Mädchen und Frauen in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen und Studiengängen. Wir unterstützen den "Girls Day", beraten und informieren über Berufschancen im techn./ naturwissenschaftlichen Bereich. Wir fordern geschlechtsunabhängige Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten in den Betrieben. Wir würden uns darüber freuen, wenn sich mehr Frauen aktiv gewerkschaftlich engagieren würden. Dafür setzen sich die AIN Betriebsräte ein. Einer Einführung einer starren Frauenquote, wie sie von manchen politischen Richtungen gefordert, stehen wir kritisch gegenüber. Zu unterschiedlich sind Frauen in den unterschiedlichen Branchen und Berufsgruppen vertreten. Betrachtet man z.B. die Zahl der weiblichen Studienabgänger in den 70er und 80er Jahren, so waren diese in den technischen Fachrichtungen sehr schwach vertreten. Aber genau diese Altersgruppe stellt heute die überwiegende Zahl der technischen Führungskräfte in der Industrie. In den letzten 30 Jahren hat sich der Anteil weiblicher Studenten in technischen Fachrichtungen laufend gesteigert. Als Folge daraus wird es künftig auch mehr Frauen in Führungspositionen geben. Kriterium soll ausschließlich die fachliche und persönliche Eignung sein. Darauf haben Betriebsräte zu achten, gem. § 99 Betr.VG haben sie Mitbestimmung bei Einstellung, Qualifizierung und Höhergruppierung. (u.bar) |




