Gesundheitsreport 2011: Psychische Störungen unter jungen Erwachsenen nehmen zu
Der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) befasst sich mit der Gesundheit junger Erwerbspersonen und Studierender.
Die Auswertungen der Arzneiverordnungsdaten zeigen, dass die gesundheitlichen Belastungen unter den Hochschülern seit der TK-Studie von 2008 mit dem Schwerpunktthema „Psychische Störungen“ weiter zugenommen haben.
Der größte Anteil der an Hochschüler verschriebenen Medikamente entfällt auf Präparate zur Behandlung des Nervensystems. Allein in den letzten vier Jahren verzeichnete die TK in dieser Arzneimittelgruppe einen Anstieg des Volumens von 54 Prozent. Auffällig ist, dass neben den psychischen Belastungen, auch Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Stoffwechselstörungen bei jungen Leuten immer häufiger auftreten. Hier geht es also auch um Beschwerden, die vor allem mit dem individuellen Lebensstil zusammenhängen.
Grundlage der Auswertungen bilden routinemäßig erfasste und anonymisierte Daten zu aktuell 3,51 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigten oder arbeitslos gemeldeten Mitgliedern der Techniker Krankenkasse. Ausgewertet werden Arbeitsunfähigkeits- und Arzneiverordnungsdaten und Daten aus der ambulanten ärztlichen Versorgung.
Quellen:
Gesundheitsreport 2011 der TK, Broschüre, 193 Seiten
Firmenkundenportal der TK
Veröffentlichungen der TK im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)
(chum)
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Psychische Belastungen am Arbeitsplatz
Gesetzliche Vorgaben für den Arbeits- und Gesundheitsschutz fordern vom Arbeitgeber Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen.
In Gefährdungsbeurteilungen für einen oder mehrerer Arbeitsplätze in einem Büroraum müssen neben den arbeitsbedingten Belastungen und Gesundheitsgefahren auch die psychischen Belastungen aufgenommen werden.
Zur Analyse psychischer Belastungen können Mitarbeiterbefragungen entwickelt und diese Ergebnisse dann zur Bewertung herangezogen werden.
Eine Übersicht zum Thema "Psychische Belastungen am Arbeitsplatz" kann man sich z.B. in der Informationsschrift von 2011 der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM). verschaffen. Darin werden die Folgen starker psychischer Belastungen und deren Zusammenhänge kurz dargestellt und der Weg der Analyse bis hin zur Lösung aufgezeigt.
Bei der Entwicklung eines Analyse- und Lösungsansatzes unterstützt Sie der Betriebsarzt.
(chum)
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